Aufzucht - Millwaukee-Homepage 2012

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Aufzucht

Zucht und Aufzucht

 

10 Jähriges "Millwaukee`s" Jubiläum 2009

 

Wir züchten seit 22.April 1999
Bearded Collie`s
In diesen 12 Jahren haben wir
14 Würfe gezüchtet

 

Millwaukee`s Zucht und Aufzucht

 


Rüden fawn-weiß 3
Hündinnen fawn-weiß 3

               

Rüden braun-weiß 3
Hündinnen braun-weiß 4


Rüden blau-weiß 2
Hündinnen blau-weiß 3


Rüden schwarz-weiß 13
Hündinnen schwarz-weiß 6

"Inka" ( Inka vom Wartberg )
Sie ist unsere Stammhündin.
Sie lebte bei uns bis 19.02.2012.

 

Inka`s Tochter "Felissa"
( Millwaukee`s Felissa Finikochika )
Sie lebt bei uns als Rentnerin.


Rüden braun-weiß 3
Hündinnen braun-weiß 4


Rüden schwarz-weiß 10
Hündinnen schwarz-weiß 6

 


Rüden fawn-weiß 1
 Hündinnen fawn-weiß 1


Rüden braun-weiß 3
Hündinnen braun-weiß 0


Rüden blau-weiß 2
Hündinnen blau-weiß 3


Rüden schwarz-weiß 2
Hündinnen schwarz-weiß 6

"Dakota"
( Dakota Brown z Knizecich Sadu )

 

Seit Beginn unserer Zucht werden unsere Welpen

 

in unserem Wohnzimmer geboren.

 


Wir ziehen unsere Welpen
deshalb im Wohnzimmer
und nicht in einem
separaten Raum auf,
weil wir der Meinung sind,
das in der ersten Zeit für die
Welpen die Nähe ihrer Mutter
und für die Mutter die Nähe
und Unterstützung ihres Rudels
und uns das Wichtigste ist.

 

Da unsere Hündinnen sehr auf uns geprägt sind,
würden sie nur um bei uns sein zu können und zu dürfen
sogar ihre Welpen alleine zurück lassen.

 

Das Ergebnis:
die Welpen wären meistens alleine,
die Hündin würde ständig unruhig zwischen uns
und ihren Welpen hin und her wandern,
es könnte sogar so weit kommen das sie sich
nicht mehr richtig um ihre Baby`s kümmern würde, ect., ect., ect.,
und das könnte sogar dazu führen das die Hündin nicht mehr
ausreichend stillen oder ihre Welpen
nicht mehr prägen würde.

Wir sind der Meinung das durch Familienaufzucht
die Mama bei allen zur selben Zeit sein und sich
ganz beruhigt um ihre "Kleinen" kümmern kann
ohne etwas zu vermissen müssen oder es als Strafe anzusehen.

 

Ca. 1 Woche vor der Geburt und bis die Welpen die Äuglein öffnen
schlafen wir bei unserer ( werdenden ) Mama im Wohnzimmer
um wirklich 24 Stunden für unsere Hündin
und auch wenn es soweit ist für ihre Welpen da sein zu können.
Manche sagen auch: "Aufzucht" im Wohnzimmer,
in mitten einer Familie und dem Rudel, wie kann man nur.
Da bekommen die Welpen doch gar keine Ruhe und, und, und ... .
Das stimmt bei weitem überhaupt nicht.

 

Unser Leben geht trotzdem so normal wie möglich
mit Lehre, Beruf usw. weiter.
Außerdem gehen Welpen die von Anfang in der Familie aufwachsen
ganz anders mit ihrem Leben und ihrem Umfeld um.

 

Eines unserer Ziele ist es:

 

Keine in Watte eingepackten Welpen
in ihre neuen Familie abzugeben.

 

 

Die Geburt steht bevor:

 

Wenn kurz vor der Geburt die Haare um die Zitzen
noch nicht selbst ausgefallen sind,
dann kürzen wir die Haare etwas zurück.

 

 So kommen die Welpen zum Trinken besser an die Zitzen
und verfangen sich nicht in den langen Haaren der Mama.

 

 

Während der ganzen Geburt sind wir immer
bei unseren Hündinnen in der Wurfbox.

 

Die Box bietet so viel Platz das ich ganz ausgestreckt
und entspannt neben der Hündin liegen kann.
Wir versuchen unsere Hündinnen so natürlich
wie möglich werfen zu lassen.
Merken wir aber das die Hündin es nicht
ohne größeren Stress schaffen würde,
so helfen wir unseren Mädchen wo es nur geht.

 

 Es kann schon vorkommen das es während
einer Wehe auf einmal nicht mehr weitergeht

 

oder die Welpen in zu kurzen Abständen kommen

 

 und die Hündin dadurch in großen Stress gerät

 

oder eine Geburt zu lange dauert und ihre Kräfte nachlassen.

 

Manchmal ist die Hündin auch viel lieber
mit Welpenputzen beschäftigt 
als mit Nabelschnüre durchtrennen.
Dann übernehmen wir das für unsere Hündin.

 

 

Zwischen der 3. und der 4. Lebenswoche beginnen
die Welpen ihre Umgebung im Haus,
außerhalb ihrer Wurfbox zu erkunden.
Durch das Rudel, durch uns und dem häuslichen Lärm
wie Telefon, Waschmaschine, Haustürglocke,
Musik, Welpenspielsachen, Kinder, 
geräuschvollen Hilfsmitteln und ihrem natürlichen
Bewegung - und Erkundungsdrang lernen die "Kleinen"
sehr schnell ihre Umwelt drinnen und draußen
zu unterscheiden und mit ihr problemlos umzugehen.

 

Auch das selbstständige Fressen funktioniert dann schon sehr gut.

 

 

Ab der 4. Lebenswoche hält sie nichts mehr
von irgend etwas ab.
Das nach "draußen gehen" nehmen die Kleinen
immer sehr schnell und sehr gut an.
Den Unterschied zwischen
"Geschäft" drinnen oder draußen machen
lernen sie bereits spielerisch durch ständige Beobachtung,
Kontrolle, gezieltem nach draußen bringen
und vor allem dadurch das wir die Welpen nicht einfach
im Garten alleine lassen.

 

Allerdings bedeutet das trotzdem nicht das der Welpe
bei Abgabe dann schon "Stubenrein" ist.
Diese Prozeduren müssen Sie dann schon noch
einige Zeit weiterführen.

Unsere Welpen wachsen von Anfang an

 

mit unserem Kater Mickey

 auf.
Sie können also genügend Katzenerfahrung sammeln.

 

 

In der Wurfbox finden nur noch die nächtlichen
Schlaf - und Ruhepausen statt.
Tagsüber suchen sich die Kleinen einen eigenen
Lieblingsplatz zum Schlafen.

 

Da kann es auch mal vorkommen das einer im Klo
auf dem Klovorleger, vor der Geschirrspülmaschine,
hinter der Waschmaschine, oder direkt neben dem Trockner
liegt und sich tief und fest in den Schlaf wackeln lässt.

 

All` diese Geräusche, Eindrücke und Töne sind
für den Welpen sehr wichtig.

 

Genauso aber sollte der Welpe auch so früh wie möglich
die verschiedenen Bodenarten wie Gras, Stein, PVC, Teppiche
usw. kennen lernen.

 

Für uns Menschen ist das alles ganz normal.

 

Für einen Welpen aber bedeutet es
sein weiteres Verhalten im Leben.

 

 

Zum Glück hat jeder Welpe von Geburt an
seinen eigenen Charakter.
Diesen Charakter kann man durch führen prägen,
und durch prägen führen.
Aber man kann den Grundcharakter nicht ändern.
Der Grundcharakter bleibt.

 

Auch unsozialisierte Hunde können trotz ihres Charakters
von Anfang an keine großen
Verhaltensunterschiede zu Hunden die 
in der Familie aufgezogen wurden vorweisen.

 

Jedoch seine Prägung und was er alles gelernt hat
zeigt sich sehr sehr schnell und so wirklich richtig
wenn der Welpe ca. 1 - 1 1/2 Jahre alt ist.

 

Um so früher und besser er geprägt wurde,
um so besser und problemloser kann er mit allem umgehen
und umso lernfähiger und selbstsicherer kann sich
der Welpe und später der erwachsene Hund entwickeln.

 

Das Leben im Rudel spielt für den Welpen dabei
auch eine sehr große Rolle.
Er lernt so spielerisch und erzieherisch
das Sozialverhalten wie z.B. Unterordnung, Rangordnung,
einem Streit aus dem Weg zu gehen usw... .

 

Das kennt ein unsozialisierter Hund nicht.

 

 

Unser Bestreben für unsere Zucht ist es, den Beardie so zu erhalten
wie er im Rassestandard beschrieben ist.
Er ist in seinem Aussehen und Charakter abweichend von jedem
Fellmonster, femininen oder gar aggressiven Beardie.
Er soll ein selbstbewusster, freundlicher, zuverlässiger Begleiter
und Familiehund sein.
Einfühlsam, sensibel aber kein Sensibelchen.
Umgangssprachlich nennt man es
"den alten Typ".

 

Durch unsere enge Familienaufzucht möchten wir behaupten,
das wir bei uns keine ängstlichen, scheuen oder überaus
sensiblen Welpen kennen.
Selbst auf Kinder gehen sie schwungvoll und voller Freude zu.
Angst vor schnellen Bewegungen oder normalem Kindergeschrei
kennen unsere Welpen nicht.
Diese Voraussetzung kann ein Beardie unserer Meinung nach
nur dann erhalten, wenn er komplett in der Familie
aufgewachsen ist.
Nicht aber wenn man nach gefallen oder ohne zu überlegen,
nur weil der Rüde in der Nachbarschaft wohnt,
oder gar der Freundin gehört
einfach nur zwei Hunde miteinander verpaart.
Um einen besseren Weg zu finden muss man sich
schon mit den Ahnen, dem Typ und dem Wesen der Hunde
die man miteinander verpaaren und erhalten möchte, beschäftigen.
Es gilt auch Fehler die man an seinen eigenen Hunden
zugeben kann zu erkennen und verbessern zu wollen.

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