Kingsley - Millwaukee-Homepage 2012

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Kingsley

Therapiehunde

Kingsley als Therapiehund

 

Ich darf mich vorstellen !

Mein Name ist "Millwaukee`s Kingsley Kewahatchie"                                                                                                                                            

aus der Aufzucht Millwaukee`s Bearded Collies,
geb. am 12.09.2006.      

Seit November 2006 arbeite ich als
Kinder- und Jugendpsychiatrie- Therapiehund.
Zuerst arbeitete ich in Mannheim im St. Annastift.

Doch seit Januar 2009 bin ich in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie in Potsdam tätig.
Ich bin der Vierbeinige Mitarbeiter
in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und Psychotherapie


Aber Ihr dürft mich alle einfach nur "Kingsley" nennen.

Ich lebe bei Dr. Maike Pellarin in Potsdamm.

                                                                                  Kingsley

Kinder- und Jugendpsychiatrie in Potsdam

Millwaukee`s Kingsley Kewahatchie

Ein neuer Bericht über Kingsley Juli 2010
aus der  Märkischen Allgemeine Zeitung
Redakteur : Heinz Helwig-Potsdam

Therapie mit „Doktor“ Kingsley

Artikel aus einer Brandenburger-Zeitung:

GESUNDHEIT: Die Kinderklinik in Beelitz-Heilstätten will ihre Rehabilitation
ausbauen und sich erweitern.
In Beelitz-Heilstätten werden übergewichtige und verhaltensauffällige
Kinder und Jugendliche therapeutisch behandelt.
Die Kinder -und Jugendklinik ist nach eigenen Angaben die einzige ihrer Art
im Land Brandenburg.

 

Von Heinz Helwig

BEELITZ-HEILSTÄTTEN
Die Klinik für Kinder- und Jugendliche in Beelitz-Heilstätten
will ihre Rehabilitation für ihre Patienten ausbauen.
In dem Haus im Paracelsusring 8 werden Kinder und Jugendliche therapiert,
die an Übergewicht meist in Verbindung mit einer anderen Krankheit
leiden oder ein auffälliges Sozialverhalten aufweisen.
Für die Jugendlichen soll in einem geplanten Anbau eine Langzeitgruppe
mit zehn Plätzen für eine Behandlungszeit von bis zu drei Jahren aufgebaut werden.
Derzeit halten sich die jungen Patienten im Durchschnitt vier bis maximal
acht Wochen in der Klinik auf. Hinzukommen könnten
15 Plätze für psychosomatisch erkrankte Familien.
Der Anbau soll auf der Nachbarfläche errichtet werden,
auf dem sich jetzt ein Bolzplatz befindet.
Die Klinik hat ihn noch bis zum Jahresende von der
Projektentwicklungsgesellschaft (PEG) Beelitz-Heilstätten gepachtet.
Über einen Kaufpreis für die rund 5000 Quadratmeter haben sich
die Vertragspartner noch nicht einigen können.
Dem Vorstand der Allgemeinen Hospitalgesellschaft (AHG),
dem Träger der Klinik, hat der neue Verwaltungsdirektor
Thomas Eisenla bereits ein Grobkonzept vorgelegt.
Stimmt die Leitung der familiengeführten Aktiengesellschaft zu,
kann die Feinplanung folgen.

Einigen sich Käufer und Verkäufer dann demnächst auf einen Preis
für die Fläche, könnte der Anbau im Frühjahr 2012 bezogen werden,
hofft Eisenla. Mehr als einhundert Kinder und Jugendliche von drei bis
maximal 18 Jahre sind gegenwärtig Patienten der Kinderklinik.
Die Übernahme der Kosten für ihre stationäre Behandlung
hat zuvor der betreuende Haus- oder Kinderarzt am Heimatort
beim zuständigen Leistungsträger beantragt.
„Was viele nicht wissen:
Die Kinder können auch über die Rentenversicherung ihrer Eltern
einen Reha-Platz bei uns bekommen“, sagt Chefärztin Maike Pellarin.
Die meisten kommen aus den neuen Bundesländern
und hierbei überwiegend aus Berlin und Brandenburg.
Aber auch Patienten aus dem alten Bundesgebiet sind dabei.
Auf Wunsch und je nach Möglichkeit dürfen Eltern bis zum Schulalter
ihrer Kinder in der Reha bei ihnen bleiben.
In der Therapie stehen Bewegung und gesunde Ernährung
sowie der soziale Umgang miteinander im Mittelpunkt.
In der klinikeigenen Turnhalle lernen die Kinder beispielsweise
beim Mannschaftssport ihr Sozialverhalten neu zu entdecken.
Ergotherapeut Stephan Weyres übt mit ihnen in einem
anderen Raum die Konzentration, die Feinmotorik und bastelt oder malt
mit seinen kleinen Patienten. Unter seiner Anleitung haben sich die Kinder
unter anderem die Wände im Treppenhaus nach eigener Phantasie selbst gestaltet.
Die AHG-Klinik für Kinder und Jugendlich
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In der Klinik arbeiten insgesamt 60 Menschen im verwaltungs- sowie
im medizintechnischen Bereich.  Maike Pellarin kam im Februar 2009 mit
Therapiehund Kingsley nach Beelitz-Heilstätten. Zuvor hatte sie mit
ihrem vierbeinigen „Kollegen“ in Ludwigshafen gearbeitet.
Thomas Eisenla ist seit März dieses Jahres Verwaltungsdirektor der Kinderklinik.
Die Allgemeine Hospitalgesellschaft (AHG) unterhält
deutschlandweit 45 Einrichtungen, die sich auf die Schwerpunkte
Sucht und Psyche konzentrieren. In den Einrichtungen arbeiten
mehr als 3000 Beschäftigte.
In Brandenburg betreibt die AHG in Wolletz eine Klinik
für Kardiologie und Neurologie sowie in Bad Freienwalde eine
Klinik für Orthopädie. Zur gesunden Ernährung in der Klinik gehört auch,
dass es ausschließlich Wasser oder Tee zum Trinken gibt.
Die Kinder lernen, dass McDonalds-Menüs kein Tabu sein müssen,
wenn sie auf die Menge achten. Doch die Zahl der übergewichtigen Kinder
nimmt zu, muss Maike Pellarin feststellen. „Früher haben die Kinder mehr
im Freien miteinander gespielt oder etwas unternommen.“
Heute sei die moderne Medienwelt teilweise
schuld an der Bewegungsarmut sowie am mangelnden Sozialverhalten.
Aber auch der Alltagsstress in der Familie oder Konflikte führen oft
zum Frustessen“, weiß die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und Psychotherapie. In der Lehrküche erfahren die Kinder
unter eigener Mitwirkung, wie eine gesunde Mahlzeit zubereitet werden kann.
Zweimal in der Woche kommt Therapiehund Kingsley zu den Kindern,
den Pellarin im vorigen Frühjahr mit in die Klinik brachte.

Mit ihm sollen sie ihr oft verlorenes Selbstwertgefühl wieder aufbauen.
Bei den Befehlen, die der Hund erhält, müssen Worte  und Handzeichen
übereinstimmen, sonst versteht er die Anweisung nicht.
Er fragt auch nicht nach, was nun gemeint war, sondern handelt dann eben
nach seinem eigenen Kopf, haben die Kinder schon im Freien erleben  können.
„Kingsley muss die Aufgabe so lange wiederholen, bis er sie kann.
Das ist ausschlaggebend für das Selbstbewusstsein der Kinder.
Dann spüren sie, dass sie etwas erreicht haben“, erläutert die Chefärztin.
In der Schulzeit werden die Kinder in den vier eingerichteten
Klassenräumen im Haus täglich drei Unterrichtsstunden lang von
neun Pädagogen der Beelitzer  Förderschule betreut.

Der Unterrichtsstoff ist mit den Heimatschulen abgestimmt und
kann für sämtliche Schulformen vermittelt werden.
Über die bekannten Arztserien im Fernsehen können Chefärztin Pellarin
und Verwaltungs-direktor Eisenla jedesmal nur schmunzeln.
Die dort zur Schau gestellten Konflikte zwischen Klinikverwaltung
und medizinischem Personal entbehren jeglicher realistischer Grundlage,
sagen sie. „Auch wenn man sich zuweilen über Geld unterhalten muss,
so ziehen wir bei den Zielen unserer Klinik doch am selben Strang“,
versichern Pellarin und Eisenla.

Kinder- und Jugendpsychiatrie- Therapiehund
in Ludwigshafen im St. Annastift

Artikel 1 über Kingsley
im Mannheimer Morgen Ludwigshafen
am 11.01.2008

Bericht

"Angst verlieren- Spaß gewinnen mit Hunden",
ist das Ziel des Seminars das Dr. Maike Pellarin
( rechts ), Oberärztin im
St. Annastift, mit Hundetrainerin
Silke Nettkau am
1. Februar 2008, von 16-18.15 Uhr
in der Volkshochschule, Bürgerhof, anbieten.
Auch der "vierbeinige Referent"
Kingsley ( Bild ), Therapiehund des St. Annastifts,
und seine Freunde Chiara und Ole
vermitteln ebenfalls Tipps und Tricks.

 

Artikel 2 und 3 über Kingsley
in der Rheinland-Pfalz Ausgabe
vom 07.01.2008 und in der
Rheinpfalz-Ludwigshafen Ausgabe
am 11.01.2008

 
 

Kingsley im Fernsehen
Ich war im RNF
( Rhein Neckar Fernsehen )
am Montag den 16.01.2007 zu Sehen.

Artikel 1 über Kingsley
im Mannheimer Morgen am 16.01.2007

 

Bericht

Kingsley ist ein Therapeut auf vier Pfoten
Artikel 1

Kinder- und jugendpsychiatrische Tagesklinik des
St. Annastiftskrankenhauses setzt erstmals einen Hund ein.

Von unserem Redaktionsmitglied Sybille Burmeister

Schwanzwedelnd läuft Kingsley auf die Besucher zu.
Bleibt abwartend stehen und legt den Kopf schief - als
bald fertig ausgebildeter Therapiehund
"weiß" der Bearded Collie, dass er an Menschen
nicht hochspringen darf.
Er ist der einzige Mitarbeiter auf vier Pfoten, den das
St. Annastiftskrankenhaus auf seiner Gehaltsliste hat.
In der Tagesklinik der im Juli 2005 eingerichteten Kinder- und
Jugendpsychiatrie assistiert er seiner Besitzerin,
Oberärztin Dr. Maike Pellarin.

Die Oberärztin ist vor etwa einem Jahr vom Olgastift
in Stuttgart nach Ludwigshafen gewechselt.
Bei Chefarzt Dr. Jochen Gehrmann lief sie mit ihrem Wunsch
nach einem Therapiehund in der Ambulanz "offene Türen ein",
wie es der Klinikleiter ausdrückt. "
Der Hund verändert die ganze Atmosphäre im Haus:
sowohl unter den Mitarbeitern als auch bei den Besuchern.
Die Patienten und ihre Angehörigen verlieren geradezu
die Schwellenangst vor der Psychiatrie", hat er festgestellt.
"Ein Hund zaubert bei den meisten gleich
ein Lächeln ins Gesicht."

Kingsley hat seine ersten Einsätze bereits hinter sich, wird aber
derzeit noch von Hundetrainerin Silke Nettkau ausgebildet.
Der vier Monate alte Rüde lässt sich nicht so leicht
aus der Ruhe bringen, reagiert auf Geräusche
oder Bewegungen nicht ängstlich.
Einen gewissen "Grundgehorsam" müsse sie ihm
noch vermitteln, erklärt Nettkau lachend,
aber Kingsley mache sich sehr gut.
Er stammt aus der Zucht Millwaukee's Bearded Collies
und sei mit seinen sieben Geschwistern
mit der Familie der Züchterin aufgewachsen.

Dr. Maike Pellarin hat ihn auf eigene Kosten angeschafft,
Futter und Unterhalt werden als sein Gehalt
vom St. Annastiftskrankenhaus getragen.
Die Ausbildung finanziert die Sparkasse Vorderpfalz
mit 1500 Euro. "Wir setzen bei unseren Spenden
einen Schwerpunkt auf Bildung und Jugend,
da passte Kingsley gut in unser Konzept",
erläutert Direktor Stefan Fink.

Ein Therapiehund wirke bei fast allen
psychischen Krankheitsbildern positiv, erklärt Pellarin.
Gute Erfahrungen habe sie bereits bei Zwangsstörungen
von Kindern und Jugendlichen gesammelt, auch besonders
ängstliche, schüchterne Mädchen und Jungen
verlören ihre Scheu:
"Ein Hund schaut nicht, wie jemand aussieht,
der erwartet nichts, sondern geht auf jeden offen zu.
Das ist für viele Kinder eine neue, schöne Erfahrung."

Die Klinik muss hohe Hygiene-Auflagen erfüllen,
um den Hund einsetzen zu können - "typisch deutsch eben",
meint Gehrmann achselzuckend.
"Das flauschige Fell des Hundes zu kraulen, ermöglicht
für die Kinder und Jugendlichen einen unverfänglichen
Körperkontakt, sie können Verantwortung für ein Lebewesen
übernehmen und erleben, dass der Hund
ihnen gehorcht", nennt Pellarin weitere positive Einflüsse
des Tieres auf die Therapie.
Kinder mit einem ADHS, so genannte Zappelphillipe,
bekommen durch das Bedürfnis des Hundes nach Ruhe
eine Art Rückkoppelung auf ihr eigenes Verhalten - und lernen,
auf den Therapeuten auf vier Pfoten Rücksicht zu nehmen.

Mannheimer Morgen
16. Januar 2007

Artikel 2 über Kingsley
in der Rheinland-Pfalz Ausgabe
vom 16.01.2007

Sensibler Mitarbeiter auf vier Pfoten
Artikel 2

Mundenheim: Therapiehund findet Kontakt
zu Kindern im St. Annastift

Ein Mitarbeiter auf vier Pfoten gehört neuerdings zum Team
der Kinder - und Jugndpsychiatrie
des  St. Annastifts- Krankenhauses in Mundenheim.
Für den Therapiehund Kingsley der Rasse Bearded Collie
hat Sparkassen-Vorderpfalz Direktor Thorsten Fink
Chefarzt Dr. Jochen Gehrmann gestern eine Spende
von 1500 Euro überreicht.
Die Idee eine Hund zur unterstützenden Therapie
in der Kinder - und Jugendpsychiatrie
des Hospitals einzusetzen, hatte Oberärztin Dr. Maike Pellarin,
die bereits in einem Stuttgarter Krankenhaus
Erfahrungen mit Vierbeinern gesammelt hatte.
" Ein Therapiehund kann in der Diagnostik
und als positiver Verstärker in der Therapie
eingesetzt werden, er erleichtert die Kontaktaufnahme
mit sehr introvertierten Kindern und Jugendlichen
und ist ein geeigneter Trainer zum Aufbau
sozial-emotionaler Kompetenzen",
erläuterte Pellarin , die zugleich die Halterin Kingleys ist.
Die Hundetherapie ergänze das Konzept
der handlungsorientierten und kreativen Therapie,
die im St. Annastift praktiziert werde,
führte Gehrmann weiter aus. Hunde seien besonders geeignet,
um Hemmungen bei Patienten zu überbrücken.
" Sie öffnen Türen.
Sie schaffen Sympathie und Zutrauen." 
Gerade junge Patienten könnten viel im Umgang mit einem
Therapiehund lernen, erläutert der Chefarzt. Indem Kinder
ein Tier betreuen, lernten sie, Verantwortung zu übernehmen.
 Zudem fungierte Kingsley als Modell auch
für andere Menschen, auf die es zu achten gelte.
Seine Ausbildung erhält Kingsley in einer Mannheimer
Hundeschule, die er einmal in der Woche besucht.
Trainerin Silke Nettkau bringt dem Bearded Collie
dort Kommandos und Verhaltensweisen bei.
" Natürlich muss ich im Hinterkopf behalten, 
das es sich bei Kingsley um einen Therapiehund handelt"
fügte Nettkau hinzu. Das pädagogische
Ziel speziell für Kingsley sei, die Entwicklung
von Ängsten zu vermeiden. 
" Ein Therapiehund sollte sich vor nichts fürchten.
Deshalb lernt er in der Schule auch laute zu nächst
fremde Geräusche kennen" , erklärte Nettkau
ihr Lehrprinzip. Als Therapiehund eigne sich Kingsley
besonders wegen seines gelassenen Characters.
" Er lässt sich für die therapeutische Behandlung
fast aller Krankheitsbilder, besonders bei misstrauischen
und ängstlichen Kindern einsetzen",
hat Pellarin beobachtet. 

Rheinland-Pfalz Ausgabe
16. Januar 2007

Artikel 3 über Kingsley
Titelseite im Wochenblatt Ludwigshafen
vom 31.01.2007

St. Annastift: In der Kinder - und Jugendpsychiatrie ist der Hund los




Deutschland suchte kürzlich
den Superhund, Ludwigshafen hat ihn
schon seit November vergangenen Jahres:
gestatten, sein Name ist Kingsley.
Er ist gerade einmal 18 Wochen alt,
aber schon ein engagierter Angestellter
in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
des St. Annastifts in Mundenheim.
Während sich die "Superhunde"
über Hindernisse bewegten oder
auf dem Laufsteg stolzierten,
hat Kingsley wichtigeres zu tun.
Als Therapiehund ist der kleine
braun-weiße Bearded Collie mit den

samtfarbenen Augen im St. Annastiftunterwegs, Kinderherzen
zu erobern und so die Kontaktaufnahme zu den jungen Patienten
zu erleichtern. "Hunde entspannen die Situation fast ganz automatisch,
sie lenken ab und können direkt in die Therapie integriert werden"
so Oberärztin Dr. Maike Pellarin, der Besitzerin von Kingsley.
Die Idee für den Einsatz eines Therapiehundes hat sie von Stuttgart
mitgebracht, wo sie bereits erfolgreich mit einem Vierbeiner
gearbeitet hat. Therapiehunde können unter anderem bei Kindern
mit Verhaltensstörungen, hyperaktiven und autistischen Kinder
sowie bei Zwangs- Borderlinestörungen eingesetzt werden.
Natürlich kann man nicht jeden Hund für diese verantwortungsvolle
Arbeit nehmen. Der Hund muss schon gewisse Anforderungen erfüllen,"
so die Oberärztin. So muss ein Therapiehund gutmütig, wenig ängstlich
und ziemlich gelassen und gleichzeitig zutraulich sein.
Kingsley erfüllt all diese Kriterien bisher mit Bravour.
Dafür hat Maike Pellarin auch lange auf einen passenden
Hund gewartet: "Ein Therapiehund muss von Anfang voll ins Leben
integriert sein. Das war Kingsley von Anfang an.
Seine Wurfbox stand im Haus und er wurde sofort mit Kindern,
Hunden und Katzen gut sozialisiert.
Was sehr wichtig ist." Seinen Einsatz auf vier Pfoten
beginnt er wie jeder andere Angestellte auch: Morgens tritt
der kleine Bearded Collie den Dienst gemeinsam
mit seinem Frauchen an, abends wird gemeinsam
Feierabend gemacht. Zwischendurch kann sich der Jungspund
in seinem Körbchen, das in Frauchens Zimmer steht, ausruhen,
um für die nächste Behandlung wieder voll bei Kräften zu sein.
Dr. Maike Pellarin: "Kingsley ist ja noch sehr jung.
Er braucht noch viele Pausen. Sein Wohl steht im Vordergrund."
Denn neben seiner Arbeit im Krankenhaus hat Kingsley
noch jede Menge zu tun: er wird ausgebildet und besucht
eine Hundeschule in Mannheim.
Diese Ausbildung bekommt er von der Sparkasse Vorderpfalz
bezahlt. 1500 Euro kostet sie und dauert zwei Jahre.
Maike Pellarin: " Wir besuchen jede Woche gemeinsam
die Welpenstunde, damit Kingsley Kontakt zu anderen
Artgenossen hat und die Grundkommandos erlernt."
Doch damit nicht genug, bekommt Frauchen
und Hund noch wöchentlich Einzelunterricht."
Da wird gezielt geschaut, dass sich keine
Erziehungsfehler einschleichen. Und er wird an
verschiedene Situationen gewöhnt.
" Seine Hundetrainerin Silke Nettkau beschreibt
Teile der Ausbildung: Kingsley trainiert weitaus intensiver
wie ein normaler Welpe. Selbstverständlich wird er nicht überfordert.
Aber er bekommt neben seinem normalen Training
in der Welpenstunde auch noch Einzelunterricht.
Dort schauen wir genau, wie er sich verhält und wie er in
gewissen Situationen reagiert hat. Salopp gesagt, muss Kingsley
mit vier Pfoten auf dem Boden bleiben und das Maul zu lassen.
Das heißt, er darf keine Menschen anspringen
und auch nicht zuschnappen. "Um das zu lernen wird der
Bearded Collie über Spielzeug motiviert.
Die Hundetrainerin: "Wir spielen beispielsweise Ball mit ihm
und wenn er dabei die Hand zwickt, bekommt er beigebracht, nur ins
Spielzeug zu schnappen, nicht in die Hand. Oder würde im Krankenhaus
beobachtet dass er, wenn Kinder auf ihn zu rennen und eines hinfällt,
zwar immer noch mit dem Schwanz wedelt, aber sich zurückzieht
oder den kopf wegdreht, stellen wir die Situation
in der Stunde nach, bis er ruhig darauf reagiert."
Dass sich die Mitarbeit von Kingsley lohnt, der übrigens Hundefutter
statt Gehalt empfängt, zeigt sich bereits an "allen Ecken und Kanten"
des Krankenhauses. Sein Frauchen: Das Klima im Team
ist noch besser geworden. Da klopfen Kollegen an meine Tür und sagen
"Ich will Kingsley mal schnell Guten Tag sagen".
Der kleine Kerl erleichtert die Arbeit mit unseren Patienten.
Wenn ein Kind zu aktiv ist, zieht er sich zurück.
Wird das Kind wieder ruhiger, kommt er automatisch wieder.
Das hilft ganz vielen Kindern.
Er schlägt wirklich eine Brücke zwischen Arzt und Patient.
"Für seine tolle Arbeit erntet Kingsley statt Leckerlie`s
ganz viel Lob. Denn auch das ist wieder ein Teil der Therapie.
Die Oberärztin: "Viele Kinder lernen durch Kingsley,
was es heißt, zu loben. Das ist eine ganz neue Erfahrung
für sie und sie freuen sich, wenn sich Kingsley freut."
Bei so positiven Erfahrungen wird der langhaarige
Bearded Collie, dessen Fell übrigens in den seltensten Fällen
Allergien auslöst, bald nicht mehr aus dem Alltag
des St. Annastiftes wegzudenken sein. ( sk )

 
 

Artikel 4 über Kingsley
Neue LU Das Magazin der Stadt Ludwigshafen
März/April 2007 Nr. 2

 

Wer mehr über mich wissen möchte,
kann einfach bei meinem Frauchen Dr. Maike Pellarin,
Chefärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
in Potsdam nachfragen.

Ein fröhliches Wuff
                     Kingsley

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